Komplexität verstehen: mit St.-Pauli / Weltpokalsieger-Besiegerstory
(Video-Auszug)

Komplex ist nicht kompliziert.

In komplexen Situationen greifen einfache „Wenn-Dann“-Pläne nicht zuverlässig – weil zu viele Faktoren gleichzeitig wirken und das System zurückspielt. Genau das zeigt dieser kurze Video-Auszug anhand einer Geschichte aus der Fußball-Bundesliga.

Video-Auszug


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Passend dazu:  Vortrag „Komplex ist nicht kompliziert“
Wenn komplexe Situationen nicht mehr planbar sind, braucht es andere Spielzüge: Orientierung, Entscheidungsklarheit und Lernschleifen im Alltag. Genau darum geht es in meinem Vortrag „Komplex ist nicht kompliziert“.

Was Sie aus dem Auszug mitnehmen

  • Warum Wenn-Dann-Regeln in komplexen Lagen keine belastbare Steuerung bieten
  • Woran man erkennt, dass ein Problem komplex ist (und nicht nur kompliziert)
  • Warum Unternehmen mehr brauchen als Prozesse: Orientierung, Zusammenspiel, schnelle Lernschleifen
  • Wie der Teamsport zeigt, warum Überraschungen normal sind – und wie man damit umgeht


Kurz-Transkript: Die St.-Pauli-Story und der Komplexitäts-Punkt

Wir gehen kurz zurück ins Jahr 2002: In der Bundesliga spielt St. Pauli gegen Bayern München – und St. Pauli gewinnt überraschend 2:1. Dazu muss man wissen: Bayern war damals nicht irgendeine Mannschaft. Kurz zuvor Weltpokalsieger, also die beste Vereinsmannschaft der Welt. Und trotzdem verliert dieser Weltpokalsieger gegen den Underdog.

Nach solchen Spielen ist die Versuchung groß, einfache Regeln abzuleiten:
„Wenn wir viele Ecken haben, schießen wir sicher Tore.“
„Wenn wir zurückliegen und einen Stürmer einwechseln, drehen wir das Spiel.“
Oder: „Wenn wir gegen die Großen gewinnen, gewinnen wir nächste Woche auch gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner.“

Jeder, der Fußball kennt, weiß: Diese Automatismen gibt es nicht. Mehr Ecken garantieren keine Tore. Ein Wechsel garantiert keine Wende. Und ein Sieg heute garantiert nichts für nächste Woche. Der Spielverlauf bleibt unvorhersehbar, weil auf dem Platz zu viele Faktoren gleichzeitig wirken – und weil jede Situation neue Entscheidungen erzwingt.

Und genau das ist der Punkt: Wenn die Wenn-Dann-Regeln nicht mehr greifen, nennen wir das komplex.
Seit den frühen 2000ern ist auch unsere Arbeitswelt digitaler und dynamischer geworden. Nutzerverhalten, Marktgeschehen und technische Entwicklung lassen sich immer seltener exakt planen. Überraschungen gehören dazu – wie im Stadion. Man geht zum Fußball, weil man nicht weiß, wie es ausgeht. Und in Organisationen erleben wir heute genau diese Logik: Es wird schwieriger, mit klassischen Planungs- und Steuerungsversprechen Sicherheit zu erzeugen.

Was liegt näher, als sich anzuschauen, wie Teamsport mit Unsicherheit umgeht? Nicht mit perfekten Vorhersagen – sondern mit Orientierung, klaren Zielen, Zusammenarbeit und kontinuierlichem Lernen im Spiel.


Optional, wenn Sie den Bogen zur agilen Transformation spannen wollen:
Wer das Thema anschließend auf agile Transformation, Kultur und Wirkung im Unternehmen erweitern möchte, findet die Vertiefung im
Vortrag „Evolution der Agilität“.

Interesse an einer Keynote oder einem Inhouse-Impuls?


Ich freue mich auf ein unverbindliches Gespräch.

Wenn Sie Komplexität, Kultur und Zusammenarbeit in Ihrer Organisation greifbar machen wollen, sprechen wir kurz über Anlass, Zielgruppe und das passende Format.


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FAQs – Häufige Fragen zum Video-Auszug „Das Runde muss ins Eckige“

Was bedeutet „komplex“ in diesem Kontext?

Komplex heißt: Der Verlauf ist nicht zuverlässig planbar, weil viele Faktoren gleichzeitig wirken und sich gegenseitig beeinflussen. „Wenn-Dann“-Regeln liefern dann keine sichere Steuerung.

Warum ist die St.-Pauli-Story ein gutes Beispiel?

Weil sie zeigt, wie schnell einfache Erklärungen und vermeintliche Automatismen scheitern („mehr Ecken = mehr Tore“, „Stürmer rein = Spiel gedreht“). Genau dieses Muster erleben viele Teams auch in der digitalen Arbeitswelt.

Was ist der Unterschied zwischen komplex und kompliziert?

Kompliziert: Mit genug Analyse lässt sich eine Lösung ableiten und wiederholen.
Komplex: Man braucht Orientierung, schnelle Feedbackschleifen und Anpassung – weil der Verlauf nicht stabil vorhersehbar ist.

Gibt es dazu eine passende Keynote?

Ja. Wenn Sie das Thema als Keynote für Ihr Event suchen, passt derVortrag„Komplex ist nicht kompliziert“ sehr gut – mit weiteren Beispielen und konkreten Spielzügen für Entscheidungen, Zusammenarbeit und Orientierung.