Keynote
Selbstorganisation entfesseln –
Raus aus dem Tabellenkeller
Orientierung im Wandel:
Diese Keynote zeigt, wie Unternehmen Selbstorganisation nicht als Methode, sondern als Teamspiel entwickeln: mit klaren Spielregeln, echten Verantwortungsräumen und Rückendeckung, wenn es unter Druck ernst wird.
„You’ll never walk alone“ ist die Kurzform von guter Führung: Verantwortung abgeben – und Rückendeckung geben, wenn’s zählt. Selbstorganisation ist dabei kein Toolset – sie ist eine Frage des Spielsystems.
Viele Organisationen wünschen sich selbstorganisierte Teams – und erleben dennoch Entscheidungsstaus, Überforderung oder den Rückfall in Mikromanagement.
Der Grund liegt selten im fehlenden Willen der Teams, sondern fast immer im
Spielsystem, in dem Selbstorganisation stattfinden soll: unklare Erwartungen, widersprüchliche Führungssignale oder fehlende Rückendeckung verhindern, dass Verantwortung dort übernommen wird, wo sie wirken könnte.
Was Sie aus dieser Keynote mitnehmen
- Ein klares Verständnis, warum Selbstorganisation im eigenen Kontext stockt oder scheitert
- Orientierung, welches Spielsystem aktuell wirkt – und was das für Führung bedeutet
- Konkrete Ansatzpunkte, wie Verantwortung sinnvoll verteilt werden kann
- Ein gemeinsames Vokabular für Führung und Teams, um Selbstorganisation realistisch zu gestalten
- Den Mut, selbstorganisierte Teams passend zur Komplexität weiterzuentwickeln – statt sie zu erzwingen
„Raus aus dem Tabellenkeller“ meint dabei nicht „besser werden“ oder „die richtige Kultur haben“, sondern komplexitätsfähiger werden. Die verschiedenen Spielsysteme beschreiben, wie Organisationen Entscheidungen treffen, Verantwortung verteilen und mit Unsicherheit umgehen.
Je komplexer die Aufgaben werden, desto mehr braucht es Spielsysteme, die Perspektiven integrieren, Autonomie zulassen und Orientierung geben – genau dort wird Selbstorganisation überhaupt erst möglich.
Selbstorganisation scheitert nicht, weil Menschen es nicht wollen, sondern weil das zugrunde liegende Spielsystem noch nicht passend für die Komplexität der Aufgabe ist.
Wie im Fußball gilt: Ein Team kann nur dann kreativ spielen, wenn es die Grundordnung beherrscht. Passspiel (Kommunikation), Laufwege (Absprachen), Spielzüge (Entscheidungslogik) und Rückendeckung (Vertrauen) machen aus Einzelspielern eine Mannschaft. Die Keynote liefert dafür ein klares Bild und konkrete Impulse – ohne Management-Floskeln, sondern so, dass es im Alltag greifbar wird.
Warum Selbstorganisation Führung braucht
Selbstorganisation bedeutet nicht weniger Führung, sondern andere Führung.
Führung verlagert sich von Kontrolle zu drei zentralen Aufgaben:
- Richtung geben: Wofür übernehmen Teams Verantwortung – und wofür nicht?
- Rahmen setzen: Welche Spielregeln, Entscheidungsräume und Leitplanken gelten?
- Rückendeckung geben: Wie wird mit Fehlern, Unsicherheit und Konflikten umgegangen?
Ohne diese Klarheit bleibt Selbstorganisation ein Wunschbild – oder landet im Chaos.
Das Modell der Keynote:
In der Keynote verbinde ich zwei Perspektiven:
- 7 Spielsysteme der Zusammenarbeit
Die sieben Spielsysteme machen sichtbar, wie Organisationen aktuell ticken – nicht im Leitbild, sondern im Alltag: in Entscheidungen, Sprache, Verantwortung und Konflikten.
- 4 Hebel wirksamer Selbstorganisation
Damit Selbstorganisation im passenden Spielsystem greift, braucht es vier miteinander verzahnte Stellschrauben:
- Tugenden – Haltung und Werte im Umgang mit Unsicherheit
- Teamgeist – Vertrauen, Konfliktfähigkeit und Zusammenhalt
- Taktik – Prozesse, Entscheidungslogiken und Strukturen
- Techniken – Fähigkeiten und Kompetenzen
Diese Perspektiven machen Selbstorganisation greifbar, trainierbar und kontextabhängig.
Selbstorganisation als Spielsystem – warum nicht jedes Team gleich spielt
Selbstorganisation lässt sich nicht verordnen – sie entwickelt sich. Je nachdem, wie ein Team „tickt“, entstehen unterschiedliche Chancen und Blockaden. Anhand ausgewählter Spielsysteme werden typische Muster sichtbar:
Fazit
Erst wenn Tugenden, Teamgeist, Talente und Taktik zusammenpassen, entsteht Selbstorganisation, die wirkt. Selbstorganisation ist kein Trend und kein Toolset. Sie ist Mannschaftsarbeit mit klaren Spielregeln, Verantwortung und Rückendeckung. Diese Keynote ist ein Impuls für alle, die Selbstorganisation nicht länger diskutieren, sondern im Alltag spielbar machen wollen.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Denn in einem Stadion ist es auch nicht leise!
Diese Keynote lebt vom Austausch – ich freue mich über Ihre Fragen, Reaktionen und Perspektiven. Ich schätze auch Ihre Beiträge während des Vortrags und ermutige zu einem lebendigen Austausch.
Optional: Vertiefender Workshop
Im Anschluss an die Keynote biete ich einen Workshop an, in dem wir Teamregeln, Verantwortungsräume und Entscheidungslogik konkret ausarbeiten können – als Spielphilosophie für Ihren Alltag.
Eine Option, die Sie ziehen können.
Zielgruppe - für wen ist diese Keynote geeignet?
- Führungskräfte, die Selbstorganisation ermöglichen wollen
- Organisationen im Wandel, die mit steigender Komplexität kämpfen
- Agile Rollen, HR und Transformationsteams
- Teams, die mehr Verantwortung übernehmen sollen – und Klarheit brauchen
- und alle, die selbstorganisierte Teams nicht nur fordern, sondern
ermöglichen
wollen.
Fragen, die die Selbstorganisation in Bewegung bringen (FAQ):
Was ist der Unterschied zwischen Selbstorganisation und fehlender Führung?
Selbstorganisation heißt nicht „jeder macht, was er will“, sondern: klare Leitplanken, klare Verantwortung, klare Entscheidungen. Führung wird zum Rahmen, nicht zum Mikromanagement.
Braucht Selbstorganisation überhaupt Regeln?
Ja. Ohne Regeln keine Spielkontrolle. Gute Regeln sind wenige, verständliche Leitplanken, die Autonomie ermöglichen statt verhindern.
Wie entsteht Rückendeckung im Team?
Durch klare Erwartungen, Fehlerlernen ohne Schuldzuweisung, Konfliktklarheit und Führung, die Entscheidungen auch dann trägt, wenn es Gegenwind gibt.
Warum scheitert Selbstorganisation so oft im Alltag?
Weil Ziele unklar sind, Entscheidungen hängen bleiben oder Verantwortung zwar gefordert, aber nicht ermöglicht wird. Selbstorganisation braucht Entscheidungslogik und konsequentes Lernen.
Wie passen Motivation und Selbstorganisation zusammen?
Motivation entsteht, wenn Teams Sinn, Autonomie und Kompetenz erleben – und wenn Vertrauen höher ist als Angst vor Fehlern.
Was ist der erste Schritt, um Selbstorganisation zu stärken?
Spielregeln klären: Ziel, Verantwortungsräume, Entscheidungswege. Dann kleine Spielzüge testen und im Rhythmus reflektieren.
Ich freue mich auf ein unverbindliches Gespräch.
Wie kann ich Sie unterstützen?

