Sparringspartner rund um die Unternehmenskultur
Experte für Innovation und Kulturwandel in der digitalen Produktentwicklung.
"Ich begleite Führungskräfte, Produktverantwortliche und Teams dabei, Unternehmenskultur so zu entwickeln, dass Innovation möglich wird und digitale Produktentwicklung wirksam liefert."
Wofür das Sparring sorgt
Unternehmenskultur wird dann wirksam, wenn sie im Alltag spürbar wird: in Entscheidungen, Lernrate und Zusammenarbeit – im Team und über Teams hinweg.
- Möchten Sie, dass Ihre Organisation auch in unsicheren Situationen handlungsfähig bleibt?
- Möchten Sie bessere Entscheidungen – schneller, klarer, tragfähiger
- Möchten Sie, dass Kultur, Komplexität und Kompetenzen nicht gegeneinander arbeiten, sondern wirksam zusammenspielen?
Was macht eigentlich ein Sparringspartner?
Der Begriff „Sparring“ leitet sich vom englischen Ausdruck „to spar with someone“ ab, was so viel bedeutet wie „sich mit jemandem auseinandersetzen“. Ein Sparringspartner ist somit ein Partner auf Augenhöhe in einem geschäftlichen Kontext. Der Sparringspartner entwickelt gemeinsam neue Ideen, gibt ehrliches Feedback und nimmt eine andere Perspektive ein, um die Fähigkeiten der Organisation nachhaltig zu verbessern. Es geht darum, sich weiterzuentwickeln, Experimente zu wagen und zu reflektieren.
Typische Situationen, in denen Sparring hilft
- Entscheidungen dauern zu lange oder werden ständig revidiert
- Innovation versandet: viele Ideen, wenig validiertes Lernen
- Skalierung erhöht Koordination – aber nicht Lieferfähigkeit
So läuft die Zusammenarbeit ab
Kulturmuster erkennen → Matchplan → regelmäßige Sparring-Slots, bis Leitplanken und Routinen greifen.
Fragen, die die Unternehmenskultur in Bewegung bringt (FAQ)
Was bedeutet Sparringspartner im Kontext?
Ein Sparringspartner ist ein Partner auf Augenhöhe: klare Fragen, ehrliches Feedback, neue Perspektiven. Ziel ist nicht „Beratung von außen“, sondern bessere Entscheidungen und mehr Wirksamkeit von innen – passend zu Ihrem Kontext.
Woran erkenne ich, dass Unternehmenskultur unser Engpass ist und nicht „fehlende Methoden“ ?
Wenn sich neue Methoden „richtig“ anfühlen, aber im Alltag konsequent umgangen werden, liegt meist ein Mismatch zwischen Methode und dem dominanten Spielsystem (Werte-/Kulturlogik) vor. Dann scheitert nicht Scrum/SAFe/OKR – sondern die Passung zum Kontext.
Typische Signale (Spielsysteme):
- Tradition: Entscheidungen über Beziehungen statt Rollen; Lernen bleibt im kleinen Kreis.
- Kampfgeist: Machtspiele statt Zusammenarbeit; Fehler werden politisch, Lernen wird riskant.
- Regelwerk: Absicherung statt Wirkung; Freigaben bremsen Flow, Agilität wird Ausnahme.
- Wettbewerb: KPI-Druck dominiert; Experimente gelten als „unproduktiv“, Innovation wird Show.
- Zusammenhalt: Konsensdruck bremst; Konflikte werden vermieden, Retros ohne Konsequenz.
- Spielkunst: Kontext wird verstanden, aber es fehlen Leitplanken/Fokus für konsequente Umsetzung.
- Weitblick: Vision ist da, aber Übersetzung in Routinen/Strukturen fehlt.
Kurz gesagt: Methoden laufen nur dann, wenn Entscheiden, Lernen und Verantwortung im passenden Spielsystem verankert sind.
Was passiert, wenn wir mit einem unpassenden Kulturmuster an komplexe Probleme gehen?
Dann entsteht Reibung: Regelwerk erzeugt Bürokratie, Kampfgeist produziert Eskalation, Wettbewerb macht KPI-Spielchen, Zusammenhalt endet in Endlos-Abstimmungen. Komplexität wird nicht kleiner – sie wird nur teurer.
Der Ausweg ist nicht „mehr vom Gleichen“, sondern ein bewusst passenderes Spielsystem (oder eine kluge Kombination).
Wie messen wir, ob sich unsere Unternehmenskultur wirklich verbessert – und nicht nur „besser anfühlt“?
Wir messen Kulturmuster nicht über Stimmungsbilder, sondern über sichtbare Verhaltenssignale, die direkt auf Innovation und Lieferfähigkeit wirken. Diese Muster werden visualisiert.
Zu Beginn legen wir 3–5 Indikatoren fest (Ist/Ziel) und überprüfen sie in einem festen Rhythmus. Typische Indikatoren sind - z.B.
- Entscheidungszeit (von Thema auf dem Tisch bis Entscheidung)
- Klarheit der Verantwortung (wer entscheidet was – ohne Eskalation)
- Lernrate (Anzahl/Qualität von Experimenten + Abbruchkriterien)
- WIP & Fokus (wie viel parallel, wie viel wird fertig)
- Reibung über Teams (Abhängigkeiten, Übergaben, Konfliktklärung)
Wenn diese Indikatoren sich verbessern, verändert sich Kultur
messbar im Alltag
– und nicht nur im Workshop.
Ich freue mich auf ein unverbindliches Gespräch.
Wie kann ich Sie als Sparringspartner oder Trainer unterstützen?

