Keynote
Leadership als Spielphilosophie – Wirkung statt Widerstand
Orientierung im Wandel:
In dieser Keynote zeige ich Leadership als Spielphilosophie:In Führung gehen heißt dabei klare Spielregeln, echte Rückendeckung, messbare Wirkung.
Veränderung erzeugt Widerstand – fast immer. Entscheidend ist, ob Führung daraus Blockade macht oder Wirkung.
Was Sie aus dieser Keynote mitnehmen
- Widerstand lesen lernen: Welche Botschaft dahinter steckt – und was Führung daraus macht.
- Kulturmuster sichtbar machen: Wie Sie mit den 7 Spielsystemen die kulturellen Muster Ihres Unternehmens erkennen – vom Regelwerk bis zur Spielkunst.
- Eigene Spielphilosophie mit T-Faktoren entwickeln: Wie Tugenden, Teamgeist, Techniken und Taktik zusammenspielen – statt Konzepte von der Stange zu kopieren.
- FAIRstärken: Wie Motivation nicht in Demotivation kippt –
weil Verantwortung wirklich möglich wird mit Rückendeckung als Kulturfaktor
Leadership als Spielphilosophie
Agile Methoden sind schnell eingeführt. Wirkung entsteht trotzdem nicht automatisch. Denn Widerstand ist selten „Rebellion“ – er ist ein Signal: Ziele sind unklar, Verantwortung ist diffus, Entscheidungen werden abgesichert statt getroffen oder Teams verlieren Motivation, weil sie ständig zwischen Ansprüchen zerrieben werden.
In dieser Keynote übersetze ich agile Führung in eine Spielphilosophie, die im Alltag trägt:
- Welche Spielregeln gelten wirklich?
- Wer entscheidet was?
- Wie viel Autonomie ist sinnvoll?
- Und was passiert, wenn es unter Unsicherheit schiefgeht?
Als roter Faden dient mir FAIRstärken – vier Motivationshebel, die in jeder Mannschaft wirken: Fähigkeiten, Autonomie, Identifikation und Rückendeckung. Wenn einer dieser Hebel fehlt, entsteht Widerstand. Wenn Führung ihn bewusst gestaltet, wird Widerstand zur Energiequelle: Teams übernehmen Verantwortung, lernen schneller und liefern messbare Wirkung – statt im Tabellenkeller zu spielen.
FAIRstärken: Die 4 Spielzüge – dein „Taktikbuch“ der Motivation
- F – Fähigkeiten stärken: Können, Fokus und Training so organisieren, dass Überforderung sinkt und Qualität steigt.
- A – Autonomie klären: Entscheidungsräume, Delegation und Verantwortung sauber schneiden – damit Teams handeln können.
- I – Identifikation schaffen: Sinn, Zielbild und Beitrag sichtbar machen – damit Leistung nicht nur „Abarbeiten“ ist.
- R – Rückendeckung geben: Sicherheit unter Unsicherheit – Fehlerkultur ohne Schuldzuweisung, aber mit Lernen und Konsequenz.
Rote Karte für De-Motivation
Demotivation ist wie ein Platzverweis: Sie kostet Tempo, Mut und Zusammenspiel. Wir identifizieren die typischen „Fouls“ im Unternehmensalltag (Unklarheit, Mikromanagement, Zielkonflikte, fehlende Rückendeckung) – und ersetzen sie durch Spielregeln, die Motivation schützen.
Fazit:
In diesem Vortrag zeige ich, wie Unternehmen mit einer eigenen Spielphilosophie ihre Führungskultur entwicklen – mit klaren Bildern aus dem Teamsport, den 7 Spielsystemen und mit Tugenden, Teamgeist, Techniken und Taktik.
Der Kern: Es gibt kein „besser“ oder „schlechter“ rund um Leadership. Entscheidend ist die
Passung zu Umfeld und Auftrag – und die Fähigkeit, die eigene Führungsspielweise weiterzuentwickeln.
Reinrufen ausdrücklich erwünscht
Denn in einem Fußballstadion ist es auch nicht leise! Ich schätze Ihre Beiträge während des Vortrags und ermutige zu einem lebendigen Austausch.
Optional: Vertiefender Workshop
Nach dieser Keynote bietet sich ein Workshop zum Thema Leadership an, in dem die Teilnehmer die Möglichkeit haben, die Konzepte in interaktiven Übungen und Gruppendiskussionen tiefer zu erforschen.
Eine Option, die Sie ziehen können.
Fragen, die Leadership in Bewegung bringt (FAQ)
Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Spielphilosophie und Leadership.
Was bedeutet „in Führung gehen“ im Unternehmensalltag – und wie sieht das konkret aus?
In Führung gehen heißt nicht „lauter sein“ oder „mehr Meetings machen“. Es heißt, Spielregeln zu klären, damit Teams handlungsfähig werden:
- Richtung geben: Zielbild und Prioritäten so klar machen, dass Zielkonflikte sichtbar werden.
- Entscheidungsräume schneiden: Wer entscheidet was – und wie schnell? (Autonomie statt Absicherung.)
- Rückendeckung geben: Wenn unter Unsicherheit entschieden wird, schützt Führung das Team vor Schuldzuweisung – und sorgt gleichzeitig dafür, dass gelernt wird.
- Wirkung messen:
Nicht Aktivität belohnen, sondern Ergebnis und Lernen sichtbar machen.
Kurz: In Führung gehen bedeutet, den Rahmen zu bauen, in dem Verantwortung wirklich übernommen werden kann.
Was bedeutet Innovationskultur im Zeitalter der Digitalisierung?
Innovationskultur ist die Haltung, mit der Organisationen auf Veränderung reagieren.
Im Zeitalter der Digitalisierung entscheidet nicht mehr nur Technik über Erfolg, sondern die Kultur, in der Menschen zusammenarbeiten, lernen und Verantwortung übernehmen.
Eine starke Innovationskultur entsteht dort, wo Werte spürbar sind, Vertrauen gelebt wird und Teams gemeinsam wachsen.
Ich begleite Organisationen dabei, ihre Kultur sichtbar zu machen – mit integralen Modellen und den 7 Spielsystemen, die den Spielstil einer Organisation greifbar machen. Vom Regelwerk bis zum Zusammenhalt, vom Wettbewerb bis zum Weitblick zeigen sie, wie Teams ticken – und was sie brauchen, um gemeinsam besser zu spielen.
Wie kann man Kulturmuster sichtbar machen?
Kulturmuster sind wie der Spielstil eines Teams – sie zeigen, wie Zusammenarbeit wirklich funktioniert. Meine 7 Spielsysteme (basierend auf
Spiral Dynamics) machen diese kulturellen Muster sichtbar und schaffen Sprache für das Unsichtbare:
Wie gehen wir mit Regeln um? Wie stark ist unser Zusammenhalt? Wie viel Raum geben wir Kreativität und Weitblick? Durch diese Perspektiven wird Kultur mess- und besprechbar. So erkennen Teams, wo sie stehen – und was sie brauchen, um ihre Spielweise weiterzuentwickeln.
Kulturmuster zeigen, wie Teams und Menschen in Organisationentatsächlich
handeln – nicht, wie sie es laut Leitbild sollten.
Warum ist Teamsport eine gute Analogie für Transformation?
Im Teamsport wird deutlich, was Transformation bedeutet: Machen, lernen, anpassen – gemeinsam. Erfolg entsteht nicht durch einzelne Stars, sondern durch das Zusammenspiel.
Deshalb nutze ich den Teamsport als Analogie, um kulturelle Entwicklung begreifbar zu machen. Mit Tugenden, Teamgeist, Taktik und Talenten entstehen vier Perspektiven, die jede Organisation braucht:
- Tugenden
– die innere Haltung zur Komplexität
Wie gehen wir mit Unsicherheit, Wandel und hoher Dynamik um? Komplexitätsdenken schärft unsere Tugenden – für Klarheit im Unklaren. - Teamgeist
– die Muster, die unser Zusammenspiel prägen
Muster zeigen, wie wir wirklich ticken – sichtbar gemacht durch die sieben Spielsysteme. - Taktik
– die Art und Weise, wie wir strukturell zusammenarbeiten
Kollaboration entfaltet Wirkung durch Taktik – inspiriert von agilen Prinzipien, die unser Spiel strukturieren. - Techniken
– die individuellen Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale
Kompetenzen zeigen unsere Talente – als Basis für eine gezielte Entwicklung.
Aus diesem Zusammenspiel der 4 T's entsteht eine Spielphilosophie, die zu jeder Organisation individuell passt.
Was ist eine Spielphilosophie in Unternehmen?
Eine Spielphilosophie ist mehr als ein Leitbild – sie ist das kulturelle Betriebssystem einer Organisation. Sie beantwortet die Frage: Wie wollen wir zusammenarbeiten, um erfolgreich zu sein?
Jede Organisation braucht ihre eigene, denn kein Framework von der Stange wirkt. Ich unterstütze Teams dabei, ihre Spielphilosophie passgenau, praxisorientiert und pragmatisch zu entwickeln:
- Passgenau – weil jede Kultur anders tickt.
- Praxisorientiert – weil Veränderung im Alltag entsteht.
- Pragmatisch – weil Wirkung wichtiger ist als Perfektion.
Zielgruppe - für wen ist die Keynote geeignet
Diese Keynote richtet sich an Geschäftsführer und Vorstände, Bereichs- und Abteilungsleiter, Innovations-, Transformations- und Change-Verantwortliche, HR-Verantwortliche und Organisationsentwickler sowie Agile Coaches und Führungskräfte in digitalen und hybriden Unternehmen.
Kurz: An alle, die ihr eigene Spielphilosophie rund um Leadership aktiv gestalten wollen – im Mittelstand, in Konzernen oder in digitalen Unternehmen.
Ich freue mich auf ein unverbindliches Gespräch.
Wie kann ich Sie unterstützen?

