REConf 2022:
Vortrag „Agilität trifft Teamsport“ –
RE/eine Frage der Kultur?

Agilität wird oft über Methoden diskutiert. Auf der REConf 2022 war die Leitfrage jedoch viel grundlegender: RE/eine Frage der Kultur? – also: Welche Rolle spielen Werte, Mindset und Zusammenarbeit, damit Requirements Engineering wirklich wirkt?

Genau das war die Steilvorlage für meinen Vortrag „Agilität trifft Teamsport“:
Denn im Teamsport sieht man Kultur nicht in Leitbildern – sondern im Spielstil.

Passend dazu: aktueller Vortrag „Evolution der Agilität“

Wenn Sie den Kultur-Aspekt weiter vertiefen möchten, passt mein aktueller Vortrag
„Evolution der Agilität – agile Transformation retten, bevor sie ganz verbrannt ist
“ sehr gut. Dort zeige ich, wie Organisationen Agilität wieder zurück auf den Platz holen:
weg vom Methoden-Theater, hin zu einer Spielphilosophie, die zur Kultur passt.

REConf 2022 – München

Die Konferenz für Requirements Engineering und Product Owner, die Anforderungen, Stakeholder und Zusammenarbeit wirksam gestalten – und dafür praxistaugliche Methoden und Perspektiven suchen.
2022 stand sie unter dem Motto „RE/eine Frage der Kultur?“ – also der Frage,

wie Kultur (Werte & Mindset) Requirements Engineering beeinflusst und wie man Kultur greifbar machen kann.


Event: REConf 2022 (München)

Konferenzmotto: „RE/eine Frage der Kultur?“

Agenda: REConf

Worum ging es im Vortrag?

Eine Saison ist komplex: Favoriten straucheln, Außenseiter überraschen, Pläne müssen angepasst werden.
Im Teamsport ist das normal – und genau deshalb lohnt sich der Blick:
Wie bleiben Teams handlungsfähig, wenn nicht alles planbar ist?

Die Brücke zur digitalen Produktentwicklung und zum Anforderungsmanagement liegt auf der Hand: Markt, Nutzerverhalten und technische Risiken verändern sich – detaillierte Langfristplanung wird zur Illusion.

Im Vortrag habe ich gezeigt, welche Parallelen sich ergeben – und warum „agil“ nicht zuerst ein Prozess ist, sondern eine Strategie aus Orientierung, Zusammenspiel, Feedback und Lernfähigkeit.


Warum das Motto „RE/eine Frage der Kultur?“ die perfekte Steilvorlage war

Requirements Engineering kann Tools, Regeln und Methoden nutzen – aber ob RE wirklich Wert stiftet,
entscheidet sich im Alltag:


  • Wie wird entschieden?
  • Wie wird priorisiert?
  • Wie gehen wir mit Unsicherheit um?
  • Wie offen ist Feedback – und wie schnell lernen wir?


Kurz: Kultur ist das Spielsystem, nach dem eine Organisation spielt.
Und Agilität funktioniert nur, wenn Spielsystem und Vorgehen zusammenpassen.


Fazit: Worum geht’s konkret?

  • Agilität verständlich machen – über Bilder, die hängen bleiben (Teamsport statt Folien-Schlacht)
  • Kultur greifbar machen: Spielstil, Entscheidungslogik und Zusammenarbeit sichtbar machen
  • Strategie statt Ritual: Was ist unser Ziel – und wie bleiben wir beweglich, wenn sich das Spiel dreht?
  • Taktik passend wählen: Nicht jedes Team gewinnt mit der gleichen Formation
  • Pragmatische Alternative, wenn Scrum nicht passt: „Demo & Plan“ als einfaches Rhythmus-Modell für Transparenz, Feedback und Ausrichtung


Für wen ist das gedacht?

Für Führungskräfte, Product Owner, Requirements Engineers, Projekt-/Programmverantwortliche –
und alle, die Agilität nicht „einführen“, sondern **im Alltag wirksam** machen wollen.

FAQ: Vortrag. Agilität trifft Teamsport

  • Worum geht es in dem Vortrag in 60 Sekunden?

    Der Vortrag zeigt, warum Agilität im Requirements Engineering weniger eine Methodenfrage ist – und viel stärker eine Kulturfrage: Wie Teams entscheiden, zusammenarbeiten, Feedback nutzen und unter Unsicherheit handlungsfähig bleiben. Die Metapher „Teamsport“ macht diese Kultur greifbar – als Spielsystem statt als Leitbild.

  • Requirements Engineering zu tun?

    Was hat Teamsport mit Agilität und 

    Im Teamsport sieht man sofort, ob ein Team ein gemeinsames Spielverständnis hat: Rollen, Kommunikation, Spielzüge, Lernkurven, Anpassungen im Spiel. Das ist sehr ähnlich zu Produktentwicklung und RE: Anforderungen verändern sich, Prioritäten verschieben sich, Überraschungen sind normal – entscheidend ist, wie das Team reagiert.


  • Warum passt das Motto „RE/eine Frage der Kultur?“ so gut zu diesem Thema?

    Weil Requirements Engineering zwar Methoden, Tools und Prozesse hat – aber die Wirkung im Alltag davon abhängt, wie Menschen Entscheidungen treffen, Konflikte lösen, Verantwortung übernehmen und mit Unsicherheit umgehen. Kultur ist dabei nicht „weiches Zeug“, sondern das Betriebssystem der Zusammenarbeit.


  • Welche konkreten Inhalte/Schwerpunkte kommen im Vortrag vor?

    Typische Schwerpunkte sind:

    - Kultur als Spielsystem: Entscheidungslogik, Feedbackfähigkeit, Verantwortung

    - Agilität als Strategie: Orientierung + Lernschleifen statt Plan-Illusion

    - Zusammenarbeit zwischen Business/IT/Stakeholdern wie Teamplay

    - Praktische, einfache Rhythmen (z.B. „Demo & Plan“) als Alternative, wenn „Scrum by the book“ nicht passt


  • Ist das ein Sportvortrag?

    Nein. Teamsport ist ein Bild, um Komplexität, Teamdynamik und Kultur verständlich zu machen. Es geht nicht um Sportwissen, sondern um übertragbare Prinzipien: Zusammenspiel, Anpassung, Lernkurven, Spielsysteme und mentale Modelle.


  • Wie lang ist der Vortrag – und in welchen Formaten ist er möglich?

    Der Inhalt eignet sich je nach Event-Kontext als:

    - Keynote/Impuls (ca. 30–60 Minuten)

    - Talk mit Q&A (z.B. 45–75 Minuten)

    - Interaktiver Impuls mit kurzen Übungen und Reflexion (länger, nach Bedarf)


  • Was passt als nächster Schritt nach dem Vortrag?

    Je nach Bedarf:

    - Ein interner Impuls-/Strategietermin: „Welches Spielsystem spielen wir – und welches brauchen wir?“

    - Ein Team-/Bereichsworkshop zur Umsetzung (Rollen, Entscheidungswege, Feedback-Routinen)

    - Oder als Anschlussvortrag: „Evolution der Agilität – agile Transformation retten, bevor sie ganz verbrannt ist“ (für die Frage: Wie wird Agilität wieder wirksam, ohne Methoden-Theater?)